Anacapri - Capri

Capri


Die ideale Zeit für eine Visite auf der wunderschönen Insel im Golf von Neapel ist der Herbst, wenn die Touristenströme langsam abnehmen. Wir haben die Insel für 3 Tage erkundet und sind begeistert.

In Neapel angekommen, werden wir von einem Mitarbeiter des ‚Capri Palace Hotels' empfangen und per Privattransfer quer durch Neapel zur Anlegestelle der Fähren chauffiert.

Die Überfahrt im Schnellboot dauert 45 Minuten und wir erreichen den malerischen Hafen Marina Grande. Hier wartet bereits Giovanni vom Capri Palace Hotel auf uns und leitet uns durch die Menschenmenge zu unserer Transferlimousine.

Neapel

Neapel

Neapel

Neapel

Unser Hotel, das Capri Palace Hotel gehört zur Gruppe der ‚Leading Hotels of the World'. Es liegt in Anacapri, mitten im Ort. Die 10 minütige Fahrt vom Hafen Marina Grande ist wunderschön. Über eine Serpentienenstraße gelangt man nach Anacapri. Autofahren muss hier gelernt sein! Die Straßen sind eng und der Gegenverkehr sehr rasant.

Ein herzlicher Empfang im Hotel! Während eines kleinen Rundganges schauen wir uns die verschiedenen Zimmerkategorien, die Restaurants, den SPA und den Außenbereich mit Pool an. Die elegante Innenausstattung des Hotels umfasst Exemplare aus einer privaten Kunstsammlung.

Am Abend speisen wir im mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant L'Olivo und werden verwöhnt. Der Service ist Spitzenklasse.


Heute erkunden wir Anacapri. Unser Guide führt uns durch den kleinen Ort und erzählt uns von seiner Geschichte. Der Schwedische Modearzt, Tierhüter und Schriftsteller Axel Munthe baute Ende des 19. Jahrhundert seine Villa San Michele. Von der Terrasse der Villa hat man einen atemberaubenden Blick über die Insel.

Bei unserem Spaziergang erleben wir eine Hochzeit, die einheimischen Kinder werden aus der Schule abgeholt, man kauft ein, sitzt im Café und genießt ‚La Deolce Vita'.

Überall auf der Insel kann man das berühmte Parfum von Carthusia erwerben.

Die handgemachten Sandalen von Capri können individuell zusammengestellt werden und werden dem Fuß angepasst!

Am Nachmittag ziehen wir alleine los und besichtigen das Hotel Caesar Augustus, ein Relais & Châteaux Hotel, mit einer atemberaubenden Lage am Ortseingang von Anacapri. Wir schauen uns die Zimmer an und genießen den wunderschönen Blick von der Terrasse.

Nicht weit vom Hotel Caesar Augustus entfernt befindet die Treppe „Scala Fenicia" . Eintausend Stufen führen hinab von Anacapri nach Capri...Wir haben diesen Weg gewählt und ein Muskelkater erinnert uns noch tagelang an diesen schönen Spaziergang.

Am Fuße des Berges gelangen wir zum Hotel JK Place. Ein wunderschönes Boutique Hotel, zugehörig der Gruppe der ‚Small Luxury Hotels'. Wir werden herzlich empfangen und können uns nach dem langen Spaziergang bei einem Willkommensdrink auf der Terrasse erholen. Das Design des Hotels ist wunderschön und perfekt durchdacht. Mit seinen 22 Zimmern strahlt das Hotel JK Place eine sehr private und persönliche Atmosphäre aus.

Am Abend fahren wir mit dem öffentlichen Kleinbus nach Capri-Stadt und schlendern durch die Gassen. Die Tagestouristen sind nun weg und die Einheimischen und Hotelgäste kommen in den Ort, um in einem der zahlreichen kleinen Restaurants zu speisen. Zum Aperitif trifft man sich auf der Piazetta, einem kleinen Platz zu Füßen zweier Kirchen, auf dem vier Cafés um seine Gäste wetteifern.

Wir finden Platz im Restaurant Aurora und können es sehr weiterempfehlen.

Capri-Stadt

Ristorante Aurora


Heute treffen wir unseren Guide und fahren nach Capri, um den kleinen Ort zu erkunden. Tagestouristen, die mit dem Fährschiff im Hafen Marina Grande ankommen, fahren meist mit der Seilbahn (Funicolare) ins Zentrum von Capri.

Einige hundert Meter vom Piazetta wird es ruhiger und es eröffnet sich ein Aussichtsweg, der zum Aussichtspunkt Punta di Tragara führt, von dem aus man zu den Faraglioni-Felsen blickt.

Ein besonders schönes Denkmal hat der deutsche Industrielle Friedrich Alfred Krupp Capri hinterlassen: Er finanzierte die Anlage eines 1,3 km langen Serpentinenweg, der einzigartige Ausblicke auf das Meer und die Insel bietet.

Zum Lunch werden wir im Il Riccio, dem hoteleigenen Strandclub und Restaurant des Capri Palace Hotels, neben der Blauen Grotte, erwartet. Das Essen und die Aussicht sind fantastisch. Für alle ‚Süßspeisenliebhaber' – es gibt ein eigenes ‚Dessertzimmer', hier kann man sich nach Lust & Laune die leckersten Nachspeisen aussuchen.

Im Anschluss besichtigen einige unserer kleinen Gruppe die blaue Grotte. Man erreicht die Grotta Azura vom Meer aus mit dem Boot. Die magischen Licht- und Farbeffekte entstehen durch das Sonnenlicht, das vom tiefen Wasser in die Grotte reflektiert wird. Das Wasser schimmert im Innern der Höhle in einem eigenartigen blauen Farbton.

Capri

Capri

Capri

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Capri

Capri

Im SPA des Capri Palace Hotels informieren wir uns über eine medizinische Behandlung der Beine, das Leg School Treatment, welches nur hier angeboten wird und die Durchblutung der Beine unterstützt. Am Abend schlendern wir durch die ausgestorbenen Gassen von Anacapri und finden ein sehr nettes, landestypisches Restaurant für unseren letzten Abend.


Leider geht es heute schon zurück. Es ist nebelig, so dass wir nicht mehr mit der Seilbahn auf den Monte Solaro fahren können, von dem aus man einen herrlichen Blick über die gesamte Insel hat. Auch eine Fahrt nach Faro, zum Leuchtturm von Punta Carena können wir nicht mehr wahrnehmen. Vielleicht beim nächsten Mal! Es heißt Abschied nehmen! Giovanni bringt uns zum Hafen und mit dem Schnellboot sind wir zeitig in Neapel ...

... und haben noch folgende Melodie im Ohr...

„Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt,
Und vom Himmel die bleiche Sichel des Mondes blinkt,
Ziehn die Fischer mit ihren Booten aufs Meer hinaus,
Und sie legen in weitem Bogen die Netze aus.
Nur die Sterne sie zeigen ihnen am Firmament
Ihrem Weg mit den Bildern, die jeder Fischer kennt.
Und von Boot zu Boot das alte Lied erklingt,
Hör von fern wie es singt:
Bella, bella, bella Marie,
Bleib mir treu, ich komm zurück morgen Früh,
Bella, bella, bella Marie,
Vergiß mich nie."

Wir sagen 'Auf Wiedersehen'
Gabriele Johannes & András Koós.


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